Narrenzunft Eschbachwald

Stuttgart-Mönchfeld


 
 

Narri, Narro - die Zünfte und ihr Masken

City Extra, Mittwoch 18. Februar 2009  Artikel in PDF 1

 Artikel in PDF 2


Ein närrischer Familienbetrieb

Stuttgarter Zeitung, Dienstag 29. Januar 2008   Artikel in PDF


→ Närrischer Bürgerabend im Bürgerhaus Freiberg /Mönchfeld

Nord-Rundschau, Donnerstag 17. Januar 2008  Artikel in PDF

Stuttgarter Wochenblatt, Januar 2008  Artikel in PDF


erschienen im FreiMönch, Oktober 2007

 

FreiMönch Artikel, PDF zum Download


→ erschienen bei lokales-live.de

Eigene Narrenzunft im Jubiläumsstadtteil

Ein Teil der Gardemädchen der neuen Mönchfelder Narrenzunft "Eschbachwald".
 


 


 
   
Stefanie Vogel mit dem Wappen ihrer Narrenzunft.    
Foto: hps    
     

Den Reigen der närrischen Zünfte und Vereinigungen hat als jüngstes Mitglied die Narrenzunft „Eschbachwald“ mit Sitz in Mönchfeld komplettiert. Seit dem Sommer dieses Jahres gibt es diese Vereinigung von 39 Freundinnen und Freunden, die Fasnet, Fasching nicht ausdrücklich als Karneval, in Anlehnung an die rheinischen Frohnaturen verstehen, sondern auch als Brauchtum, so Stefanie Vogel. Die Wirtschaftwirtin ist die Trainerin der zwei Garden, die sich in Anlehnung an den Zunftnamen „Waldfeen“ und „Waldelfen“ nennen. In dem Bereich Gardetanz liegen derzeit noch die Schwerpunkte der Aktivitäten – die Mädchen und jungen Frauen trainieren einmal in der Woche im evangelischen Gemeindehaus in Mönchfeld.

Stefanie Vogel, die vorher in anderen Zünften im Gardetanz präsent war, erklärt, warum man jetzt in Mönchfeld eine eigenen Zunft gegründet hat: In erster Linie geht es darum in einem familienfreundlichen Verein Spaß zu haben, Spaß an der Bewegung, Spaß eben am Gardetanz.“ Deswegen wolle man es eben bei einem überschaubaren Verein belassen, wo jeder jeden kenne, so die Trainerin der beiden Garden. Sie hat sich ihr Wissen, ihr Können selbst beigebracht, gibt es jetzt an 18 aktiven jungen Damen weiter, die in den beiden Garden präzise und im Takt die Beine schwingen.

In der kommenden Fasnetsaison warten schon einige Auftritte auf die Mönchfelderinnen: In Steinenbronn, in Deizisau, in Altbach und auch vor Ort im Bürgerhaus sind die Waldelfen und Waldfeen zu sehen. Beim Hofener Fasnetsumzug habe man sich auch um die Teilnahme beworben, habe aber noch keine Antwort bekommen.

Knapp 200 Euro kostet so eine Grundausstattung für ein Gardemädchen, weiß Stefanie Vogel. Viel teurer wird es beim Aufbau einer Maskengruppe, die aber im Gange ist. Die Entwürfe für ein Häs, für eine Maske gibt es schon , allerdings bleibt der Namen und die sonstige Bekleidung derzeit noch unter Verschluss. Es ist aber davon auszugehen, dass die Namensgebung etwas in Richtung „Waldgeist“ tendiert.

Für so eine Ausstattung mit geschnitzter Maske geht die Rechnung bei etwa 400 Euro los – Geld, dass der Maskenträger, die Maskenträgerin aus eigener Tasche aufbringen muss.

Der Name „Eschbachwald“ und das Wappen erkläre sich ja durch die Nähe Mönchfelds zum Wald gleichen Namens, so Stefanie Vogel. Die gelben Anemonen, die im Wappen vorhanden sind, wachsen in diesem Wald besonders viel und schön, natürlich darf bei einem Mönchfelder Verein der Mönchstein nicht im Wappen fehlen und der Feuerbach, der unterhalb des Eschbachwaldes seinen Weg zum Neckar findet, ist ebenfalls noch stilisiert festgehalten.

Eine ganze Menge Leute hätten sich um die Gestalt dieses Wappens der Zunft Gedanken gemacht – dabei sei etwas sehr Vorzeigbares herausgekommen, so Stefanie Vogel

Wer mehr zum Training erfahren will – unter 01787987465 gibt es Auskunft. Wer interessiert ist an der Mitarbeit im Verein – der 1. Vorsitzende Uwe Vogel erwartet unter 01784932746 entsprechende Anrufe.

Hans Peter Schneider